Die Anstifter
Theater am Olgaeck



Revolution!


Zukunft braucht Vergangenheit. Vor knapp 100 Jahren führte die Oktoberrevolution in Russland zu radikalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen. Das sowjetische Experiment, das Millionen von Opfern gefordert hat, prägte die Weltgeschichte.

Das woll'n wir mal näher anschauen - Drei Abende Revolution!



 

Freitag, 20. Oktober, 19:00
Prof. Michael Weingarten

100 Jahre
Revolution


Michael Weingarten ist Professor für Philosophie
an den Universitäten Stuttgart und Marburg.

Jetzt müssen wir ganz tapfer sein: So eine Revolution kommt nicht wieder. Auch wenn wir inzwischen sehen, dass auch der siegreiche Kapitalismus nicht das Wahre ist. Wer stürmt mit uns eine Bastille? Emmanuel Macron? Bernie Sanders?

Ist die russische Revolution tatsächlich das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte? Oder war es ein Staatsstreich, ein Volksaufstand? Mit dem Untergang der Sowjetunion 1991 sind auch viele Urteile über die bolschewistische Revolution untergegangen - und viele gegenwartsgebundene historische Urteile. Ein Erklärungs- und Aufklärungsversuch gegen Mißverständnisse und Kritik-Tabus.



Michael Weingarten: Nach dem Studium der Philosophie, Literaturwissenschaft, Politik und Soziologie in Marburg und Frankfurt/Main folgt 1989 die Promotion in Philosophie zu Grundproblemen der Evolutionstheorie. Von 1980 bis 1999 arbeitete Prof. Weingarten in der Arbeitsgruppe Kritische Evolutionstheorie am Forschungsinstitut Senckenberg. 2002 war er wissenschaftlicher Leiter des TheorieLabors an der Universität Jena. Arbeitsschwerpunkte: Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte der Biowissenschaften, Hermeneutik und Sozialphilosophie.

Karten: 7,- €
www.russische-revolution.de


 

Samstag, 21. Oktober, 19:00
Peter Grohmann

Das
Kommunistische

Manifest


Die andere Lesung

Am Klavier Salvatore Panunzio

Das Kommunistische Manifest wurde 1848 von Karl Marx und Friedrich Engels in London veröffentlicht und stellte sich die Aufgabe, weltweit das Proletariat von Unter­drückung und Ausbeutung zu befreien. Auch wenn das Manifest in die meisten Weltsprachen übersetzt wurde - das mit dem Ende von Unterdrückung und Ausbeutung hat bisher nicht so richtig geklappt.

Peter Grohmann, Autor und Satiriker, verleiht den neu umgehenden Gespenstern in Europa den rechten Pfiff. Der Zivildienstleistende für Demokratie ist ein "scharfer Hund", so sein Ausbilder: Liebenswert und zurechtgemacht für die Revolution.



Salvatore Panunzio ist ein musikalisches Naturtalent und Unikat. Versiert auf fast allen Saiten- und Tasteninstrumenten von Gitarre, Mandoline, Geige, Akkordeon bis zum Klavier ist er mit Witz und Esprit seit geschätzt 100 Jahren als freischaffender Musiker unterwegs. Freut Euch des Lebens!

Karten: 8,- €
www.die-anstifter.de


 

Sonntag, 22. Oktober, 17:00
Eisensteins Stummfilmklassiker

Panzerkreuzer
Potemkin


Regie: Sergei Eisenstein
Drehbuch: Nina Agadschanowa
Darsteller: Alexander Antonow
Wladimir Barski
Grigori Alexandrow
Produktion: Jakow Blioch
Kamera: Wladimir Popow
Eduard Tisse
Schnitt:Sergei Eisenstein
UdSSR 1925 - 70 min.

Der Stummfilm wurde am 21. Dezember 1925 im Moskauer Bolschoi-Theater als offizieller Jubiläumsfilm zur Feier der Revolution des Jahres 1905 uraufgeführt. Die Handlung lehnt sich frei an die tatsächlichen Ereignisse des russischen Revolutions­jahres 1905 an, der Meuterei der Besatzung des Kriegsschiffs /Knjas Potjomkin Tawritscheski, gegen deren zaristische Offiziere. Die gescheiterte Revolution: Der aufbegehrenden Masse fehlten die Berufsrevolutionäre und die Kaderpartei, so der Propaganda­film. Sergei Eisenstein beschreibt sein Werk als eine tragische Komposition in ihrer kanonischsten Form – eine Tragödie.

Karten: 10,- €





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